„Wartung“ klingt nach einem Posten, den man sich sparen kann. Bis ein Update die Seite lahmlegt oder ein Fremder Werbung für Glücksspiel darauf schaltet. Was hinter dem Wort steckt, ist überschaubar – es muss nur jemand regelmäßig tun.
Updates: drei Arten, ein Risiko
Eine WordPress-Seite besteht aus drei Teilen, die getrennt aktualisiert werden:
- WordPress selbst, das Grundsystem.
- Plugins, die Erweiterungen für Formulare, Shop, Suchmaschinenoptimierung und vieles mehr.
- Das Theme, das die Gestaltung liefert.
Updates schließen Sicherheitslücken. Bleiben sie aus, wird die Seite mit der Zeit angreifbar. Werden sie blind eingespielt, kann es passieren, dass zwei Teile nicht mehr zusammenpassen – im schlimmsten Fall bleibt der Bildschirm weiß.
Deshalb: erst sichern, dann aktualisieren, dann prüfen
- Backup anlegen, und zwar von Dateien und Datenbank.
- Updates einspielen, bei größeren Sprüngen einzeln statt alle auf einmal.
- Die Seite ansehen: Startseite, Formular, bei Shops der Weg bis zur Kasse.
- Im Fehlerfall zurückspielen und die Ursache klären, statt den Fehler online zu lassen.
Überwachung: merken, bevor der Kunde anruft
Eine Überwachung ruft die Seite in kurzen Abständen auf und meldet, wenn sie nicht antwortet. So erfahren Sie von einem Ausfall nach Minuten und nicht erst, wenn ein Kunde anruft oder die Anfragen ausbleiben.
Wie oft ist nötig?
| Aufgabe | Üblicher Rhythmus |
|---|---|
| Sicherheitsupdates | sofort nach Erscheinen |
| Übrige Updates | wöchentlich |
| Backups | mindestens wöchentlich; bei Shops und häufigen Änderungen täglich |
| Erreichbarkeit prüfen | laufend, automatisch |
Selbst machen oder abgeben?
Wer die vier Schritte oben jede Woche zuverlässig erledigt und im Fehlerfall weiß, wie ein Backup zurückgespielt wird, braucht kein Wartungspaket. In der Praxis rutscht die Aufgabe im Tagesgeschäft nach hinten – und fällt erst wieder auf, wenn etwas kaputt ist.
Unsere Wartungspakete beginnen bei 29 € im Monat und sind monatlich kündbar. Was jedes Paket enthält, steht dort in einer Tabelle.